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17.01.2018, Borna

Brustschmerzen können Vorboten eines Herzinfarktes sein

Herzbeschwerden sofort untersuchen lassen

Menschen, die einen Herzinfarkt erleiden, haben häufig zuvor bereits Beschwerden gehabt. Spätestens jetzt sollte der Weg schnellstmöglich zu einem Arzt führen. Denn eine schnelle Behandlung der Vorboten kann einen potentiell tödlichen Myokardinfarkt – so der Fachbegriff – verhindern. 

Plötzliche Brustschmerzen, Engegefühl und Atemnot: Beschwerden wie diese werden als Brustenge (»Angina pectoris«) bezeichnet. Hinter ihnen verbirgt sich eine koronare Herzkrankheit, die auch die häufigste Grunderkrankung des Herzinfarktes ist. Bei einer koronaren Herzkrankheit kommt es zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskelgewebes durch Einengung der Herzkranzgefäße, also der Gefäße, die den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. "Die schlechte Durchblutung wird durch eine  Verkalkung der Gefäße verursacht", erklärt Dr. Uwe Müller, Kardiologe und stellvertretender Chefarzt an der Klinik für Innere Medizin der Sana Klinken Leipziger Land. "Risikofaktoren für die Verkalkung sind zum Beispiel schlechte Blutfettwerte, Bluthochdruck, ein erhöhter Blutzuckerspiegel bei Diabetes und Rauchen." Am häufigsten treten die Beschwerden bei körperlicher Belastung, bei Aufregung und Stress auf, also in Situationen mit erhöhtem Sauerstoffbedarf. Zudem begünstigt Kälte das Geschehen, weil sich die Blutgefäße zusammenziehen.

Schnelle Hilfe in der Brustschmerzeinheit (Chest Pain Unit)
Die gefährlichste Folge einer unbehandelten Angina pectoris ist der Herzinfarkt. Er entsteht, wenn ein Blutgefäß komplett verschlossen ist und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt werden kann. „Nicht jeder Brustschmerz bedeutet automatisch einen Herzinfarkt. Dazu sind EKG- und Blutuntersuchungen erforderlich", sagt Dr. Müller und appelliert: "Umso wichtiger ist es, Herzbeschwerden schnellstmöglich untersuchen zu lassen, um die entsprechende Therapie ohne Zeitverzug sofort einleiten zu können. Dabei kommt es darauf an, zügig ärztlichen Rat einzuholen und nicht viel Zeit zu Hause verstreichen zu lassen." Um den Betroffenen eine schnelle und unkomplizierte Hilfe anzubieten, hat die Klinik seit 2012 eine Brustschmerzeinheit aufgebaut, die sog. Chest Pain Unit. Sie ist Teil der Interdisziplinären Zentralen Notaufnahme und verfügt über ein Herzkatheterlabor. Patienten können rund um die Uhr untersucht und geeignete Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden.

Die Sana Kliniken Leipziger Land
Die Sana Kliniken Leipziger Land sind angesiedelt in Borna und Zwenkau. Mit den zentral zwischen Leipzig und Chemnitz gelegenen Standorten stellen sie eine hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit ambulanten und stationären Leistungen sicher. Die angebotene Fächervielfalt kommt der eines Schwerpunktversorgers gleich. Die Sana Kliniken Leipziger Land verfügen derzeit über 490 Betten in zehn bettenführenden Fachabteilungen mit elf chefarztgeführten Kliniken und Instituten. Jede Klinik bietet auf hohem diagnostischem und therapeutischem Niveau eine über das Maß der Grund- und Regelversorgung reichende qualifizierte Akutmedizin.

Kontakt

Janet Schütze
Leitung Unternehmenskommunikation Region Sachsen/Franken
Tel.: 03433 21-1075
janet.schuetze@sana.de