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24.06.2019, Borna

Die »Grünen Damen und Herren« in den Sana Kliniken Leipziger Land

Ein Herzensprojekt

Die »Grünen Damen« sind Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich in der stationären Gesundheits- und Krankenpflege engagieren. Bundesweit gibt es mehrere tausend davon.  Auch ins Sana Klinikum Borna kommen regelmäßig insgesamt 14 »Grünen Damen und Herren«, um kranke und hilfsbedürftige Patienten in der Klinik zu besuchen und zu betreuen. Seit 2012 ist die Gruppe auf den verschiedensten Stationen im Sana Klinikum Borna ehrenamtlich tätig – einige von ihnen bereits von der ersten Stunde an. 

Was sind die »Grünen Damen«?
Das ehrenamtliche Konzept der »Grünen Damen« wurde von Brigitte Schröder, Ehefrau des damaligen Außenministers Dr. Gerhard Schröder, von Amerika nach Deutschland gebracht. Nach diesem Vorbild wurde 1969 die erste Gruppe in Düsseldorf gegründet. Der Name entstand aufgrund der grünen Arbeitskleidung der ehrenamtlichen Helfer. Auch im Sana Klinikum Borna gibt es insgesamt zwölf ehrenamtliche »Grüne Damen« sowie zwei »Grüne Herren«. Zu ihnen gehört auch Monika Kupsch, die seit 2012 dieses Ehrenamt begleitet. Wie sie gibt es auch viele weitere ehrenamtliche Helfer, die sich in ihrem Rentner Dasein in der Gesundheits- und Krankenpflege engagieren. Es sind aber auch Berufstätige unter den »Grünen Damen«, beispielsweise eine junge Frau, die parallel zu ihrem Job und ihren schulpflichtigen Kindern ebenfalls das Ehrenamt der »Grünen Dame« im Sana Klinikum Borna ausübt. Sie nimmt sich gerne Zeit für die Patienten dort und möchte die Aufgabe nicht missen. Gerade auch für Patienten, die wenig Besuch bekommen, weil die Familie zum Beispiel weit weg wohnt und nicht regelmäßig kommen kann. 

Was machen die »Grünen Damen«?
Das Ehrenamt macht Kupsch freiwillig, um ihren Alltag etwas zu gestalten und um anderen etwas Gutes zu tun. „Das Schöne dabei ist, den Patienten damit auch etwas von meiner Zeit zu schenken“, sagt sie. Zu den ehrenamtlichen Tätigkeiten gehören unter anderem: "Zuhören, auch mal etwas vorlesen oder auch ganz einfach über uns zu erzählen, sodass der Patient für diese Zeit mal seine Krankheit und seine familiären Sorgen vergisst. Das ist eigentlich der Grund und das Wichtigste, wieso wir dieses Ehrenamt ausüben: Wir geben etwas von unserer Zeit ab", beschreibt Kupsch die Aufgaben einer »Grünen Damen«. "Wir alle, die an den Sana Kliniken Leipziger Land und am Sana Geriatriezentum Zwenkau dieses Ehrenamt ausüben, machen es mit Liebe", sagt Kupsch. Die Patient(inn)en seien wiederum dankbar, dass ihnen jemand Zeit schenkt und ihnen zuhört. Sie freuen sich, dass auch mal jemand  - unabhängig von der Familie oder aus dem Bekanntenkreis - vorbeikommt, etwas mehr Zeit für sie mitbringt und dem die Patienten darüber hinaus ihre Sorgen erzählen können. Mit den kleinsten Patienten auf der Kinderstation wird beispielsweise auch gebastelt und gespielt. "Und das schätzen Patienten gleichermaßen wie die Stationen selbst", so Kupsch. Denn die Schwestern auf der Station können sich aufgrund der Hektik und Notfällen im Krankenhausalltag genau diese Zeit oftmals nicht in der Intensität nehmen, wie sie sich eigentlich wünschen. Das Ehrenamt der »Grünen Damen« überschneidet sich somit nicht mit dem Pflegedienst – das darf es auch gar nicht. In der Regel kommen die 14 ehrenamtlichen Helfer zwei bis dreimal die Woche ins Sana Klinikum Borna und besuchen die Patienten auf den unterschiedlichsten Stationen wie zum Beispiel der Kinder- oder der Palliativstation. An manchen Tagen sind auf einigen Stationen sogar – je nach Bedarf – zwei bis drei »Grünen Damen« eingesetzt.

Zusammenschluss der »Grünen Damen« am Sana Klinikum Borna
In der Gruppe der »Grünen Damen und Herren« in Borna wird darauf geachtet, dass jeder einzelne für sich entscheiden kann bzw. muss, ob er das Ehrenamt ausübt oder ob es ihm zu viel ist. "Denn wenn jemand selbst familiäre Sorgen hat, kann er nicht auch noch ein solches Ehrenamt ausüben und die Probleme anderer auf sich nehmen. Denn diese trägt man auch mit", so Frau Kupsch. Zur gegenseitigen Unterstützung und zum Austausch treffen sich die Ehrenämtler(innen) alle sechs Woche, "damit wir keinen verlieren und sich keiner alleine fühlt bei der ehrenamtlichen Aufgabe", erklärt Kupsch. Es herrsche ein sehr freundlicher und freundschaftlicher Umgang untereinander.

Sie möchten helfen?
Der Bedarf nach den »Grünen Damen« bzw. »Grünen Herren« ist überall groß, vor allem auf Stationen, wo die Patienten länger liegen. Durch diesen Wechsel lernt man zudem viele unterschiedliche Menschen kennen. Wenn auch Sie sich engagieren möchten und gerne mit Menschen zusammenarbeiten, wenden Sie sich gerne jederzeit an Frau Strobel vom Sozialdienst (Telefon: 03433 21-1715). Gesucht werden »Grünen Damen und Herren« für die unterschiedlichsten Abteilungen und Stationen an den Klinikstandorten Borna und Zwenkau. 

Die Sana Kliniken Leipziger Land
In Borna und Zwenkau angesiedelt finden Menschen aus der Region eine hochwertige medizinische Akutversorgung und geriatrisch fachärztliche Behandlung. Derzeit verfügen wir über 490 Betten. In zwölf Fachkliniken und mehreren Instituten profitieren die Patientinnen und Patienten von kurzen Wegen, einer langjährigen Erfahrung, modernster Medizintechnik und einer Fächervielfalt, die der eines Schwerpunktversorgers gleichkommt. In unseren Kompetenzzentren arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten fachübergreifend zusammen, um die gesundheitliche Gesamtsituation jedes Patienten zu erfassen und den bestmöglichen, maßgeschneiderten Behandlungsplan aufzustellen. Darüber hinaus bietet das Geriatriezentrum Zwenkau älteren Menschen mit Mehrfacherkrankungen eine komplexe medizinische Versorgung.

Kontakt

Janet Schütze
Leitung Unternehmenskommunikation Region Sachsen
Tel.: 03433 21-1075
janet.schuetze@sana.de​